Windows NT 4.0 DFÜ Netzwerk Setup

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Diese Konfigurationsanleitung erklärt Ihnen in einfachen Schritten, wie Sie das in Windows NT 4.0 enthaltene DFÜ-Netzwerk zur Nutzung der Internetdienste einrichten können.

Von Windows NT 4.0 wird eine Workstation- und eine Server-Version angeboten. Die Server-Version bietet im Vergleich zur Workstation-Version einen größeren Funktionsumfang (der jedoch auf einem Arbeitsplatzrechner im allgemeinen nicht benötigt wird), ist in der Anschaffung kostspieliger und stellt höhere Anforderungen an die Ressourcen des Computers. Dieser Artikel befaßt sich mit der Workstation-Version von Windows NT 4.0. Allerdings sollte auch die Installation und Konfiguration des PPP-Wählleitungszugangs in der Server-Version anhand dieser Anleitung durchgeführt werden können.

Remote Access Service

Der Remote Access Service (RAS) von Windows NT 4.0 bietet primär zwei unterschiedliche Dienste an, die sehr flexibel eingesetzt und konfiguriert werden können:

Der "RAS-Client" (unter Windows NT auch "DFÜ-Netzwerk" genannt) wird dazu benötigt, einen Arbeitsplatzrechner über Wählleitungsverbindungen temporär in bestehende Computernetzwerke einzubinden, um dadurch auf die in diesem Netzwerk verfügbaren Ressourcen zugreifen zu können.

Beim Einsatz als "RAS-Server" bietet ein Windows NT-Rechner selbst Zugangsmöglichkeiten über Wählleitungen an. Über diese kann mittels eines RAS-Clients auf lokale Ressourcen des Rechners sowie gegebenenfalls auf Ressourcen des Netzwerks, in das der Windows NT-Rechner integriert ist, zugegriffen werden. Der Rechner fungiert dabei als Dienstanbieter.

Systemadministrator

Die Installation des DFÜ-Netzwerks sollte ausschließlich vom Administrator des Systems (Administrator Account) und nicht von an diesem Rechner angelegten "gewöhnlichen Benutzern" durchgeführt werden. Diese haben im Normalfall auch gar nicht die Rechte, Änderungen an der Systemsoftware durchzuführen, die Verwendung des DFÜ-Netzwerks ist jedoch allen Benutzern möglich.

Installation und Konfiguration

Windows NT 4.0 bietet eine Unzahl von Möglichkeiten, diverse Komponenten hinzuzufügen und deren Einstellungen zu modifizieren. So gibt es u.a. zwei Möglichkeiten, das DFÜ-Netzwerk einzurichten: Die Installation kann entweder bereits im Rahmen des Windows NT- Setup oder aber nachträglich durchgeführt werden. Leider sind beide Installationsvorgänge zwar ähnlich, aber im Endeffekt dennoch unterschiedlich. In diesem Artikel wird nur auf die nachträgliche Installation des DFÜ-Netzwerks eingegangen. Sollten Sie also während des Windows NT-Setup vor der Frage stehen, ob Sie das DFÜ-Netzwerk sofort installieren wollen, wird empfohlen, darauf zu verzichten (folglich die Option Computer jetzt noch nicht mit dem Netzwerk verbinden zu wählen) und das DFÜ-Netzwerk nachträglich anhand der vorliegenden Anleitung zu installieren.

Hier werden nur die Komponenten beschrieben, die für den PPP-Wählleitungszugang und darüber hinaus ins Internet wirklich benötigt werden. Vergewissern Sie sich vor der Durchführung der entsprechenden Abschnitte, ob die jeweilige Komponente nicht ohnehin schon installiert ist in diesem Fall muß sie nicht mehr hinzugefügt, sondern nur gemäß dieser Anleitung konfiguriert werden.

Analoge Modems, ISDN, PPP-Validierung

Dieser Artikel geht von der Voraussetzung aus, daß als RAS-Gerät ein analoges Modem verwendet wird. Erfolgt der Zugang nun über ISDN, ist zu beachten, daß die Installation einer ISDN-Karte von der eines Modems in der Regel abweicht. Unbedingt ist dabei aber zu beachten, daß der ISDN-Zugang ausschließlich mittels ISDN über Synchronous PPP (manchmal auch als HDLC bezeichnet) erfolgen muss (und nicht über ISDN im asynchronous Mode (V.110, X.75, ...)). Stellen Sie daher diese Option bei der Treiber-Konfiguration des verwendeten ISDN-Adapters ein.

Da die Validierung zum Aufbau einer PPP-Verbindung mittels PAP (Password Authentication Protocol) erfolgt, ist beim ISDN-Verbindungsaufbau keine Verwendung eines Login-Scriptes möglich.

Installieren des DFÜ Netzwerk

Mittels Doppelklick auf das Arbeitsplatz-Symbol auf der Windows NT-Arbeitsoberfläche öffnen Sie das Arbeitsplatz-Anwendungsfenster. Starten Sie danach die Installation und Konfiguration mittels Doppelklick auf das DFÜ-Netzwerk-Symbol. Nach der Lektüre der Hinweise im daraufhin erscheinenden DFÜ-Netzwerk-Dialogfenster beginnen die Dinge ihren Lauf zu nehmen, indem Sie die Schaltfläche Installieren betätigen. Anschließend werden die notwendigen Komponenten hinzugefügt, was ein wenig dauern kann.

RAS-Setup

Wenn Sie noch kein RAS-fähiges Gerät (z.B. Modem, ISDN-Adapter) installiert haben, werden Sie nun im Dialogfenster RAS-Setup angehalten, dies jetzt zu tun; ein Klick auf Ja hilft hier weiter.

Neues Modem installieren

Für die Installation eines Modems muß das entsprechende Modem am Computer angeschlossen und eingeschaltet sein. Lesen Sie anschließend die Hinweise, die im Dialogfenster Neues Modem installieren angezeigt werden, und befolgen Sie diese. Versuchen Sie es zunächst mit der automatischen Modemerkennung sollte dies nicht zum Erfolg führen, kommt man ohnehin um die manuelle Installation des Modems nicht herum. Lassen Sie also das Kontrollkästchen Modem auswählen (Keine automatische Erkennung) unmarkiert. Nach dem Betätigen von Weiter > versucht Windows NT, den Typ des angeschlossenen Modems zu bestimmen.

Zumindest die Schnittstelle, an der das Modem angeschlossen ist, sollte erkannt werden. Wurde auch das Modem richtig erkannt, so kann man sich mittels eines Klicks auf die Schaltfläche Weiter > die folgenden Schritte ersparen und unter "Standortinformationen" weiterlesen. Wird aber anstelle des richtigen Modemtyps Standard Modem angezeigt, dürfen Sie selbst die Auswahl treffen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Ändern... . Wählen Sie zuerst den richtigen Hersteller und dann aus den zur Verfügung stehenden Modellen aus und betätigen Sie nach erfolgreicher Selektion die OK-Schaltfläche.

Sollte das angeschlossene Modem nicht in der Auswahl aufscheinen, müssen Sie sich den erforderlichen Treiber besorgen (siehe unter "Ressourcen"). In diesem Fall hilft Ihnen nach erfolgreicher Treiber-Beschaffung ein Klick auf die Diskette...-Schaltfläche. Alle weiteren Schritte sind selbsterklärend.

Sobald der richtige Modemtyp im Dialogfenster angezeigt wird, klicken Sie auf die Weiter >-Schaltfläche, um die Installation des Modems abzuschließen.

Standortinformationen

Im allgemeinen wird daraufhin ein weiteres Dialogfenster geöffnet, in dem Standortinformationen anzugeben sind. Wenn nicht, kann die Modemkonfiguration später mittels Klick auf die Modems-Schaltfläche in der Systemsteuerung angepaßt werden (durch Öffnen von Standortinformationen). Wählen Sie aus der Liste den Staat, in dem Sie sich befinden, also z.B. Österreich. Tragen Sie anschließend die Kennzahl des aktuellen Ortsbereichs (ohne vorhergehende Null) in das entsprechende Feld ein z.B. 1 für Wien. Wenn das Modem an einer Nebenstellenanlage angeschlossen ist, tragen Sie die Kennzahl meist 0 ein, die für die Amtsleitung erforderlich ist. Je nachdem, ob Ihr Telefonanschluß im Mehrfrequenzwahlverfahren oder im Impulswahlverfahren betrieben wird, müssen Sie nun die Option MFV (Ton) bzw. IWV (Impuls) auswählen. Klicken Sie anschließend auf die Weiter >-Schaltfläche, um die Konfiguration der Standortinformationen abzuschließen.

Im nächsten Dialogfenster beenden Sie die Modem-Installation durch einen Klick auf die Fertigstellen-Schaltfläche. Gleich darauf werden Sie mit dem Dialogfenster RAS-Gerät hinzufügen beglückt. Normalerweise sollte das kürzlich hinzugefügte Modem als RAS-fähiges Gerät bereits ausgewählt sein und Sie brauchen nur die OK-Schaltfläche zu betätigen.

Abschließen des RAS-Setup und Neustart

Im Fenster RAS-Setup wird das soeben installierte RAS-fähige Gerät angezeigt. Als nächstes sollten Sie auf die Netzwerk...-Schaltfläche klicken, um das Netzwerkprotokoll auszuwählen, das über die RAS-Verbindung verwendet werden kann. Selektieren Sie nur das Kontrollkästchen TCP/IP in der Aufstellung der zur Verfügung stehenden Protokolle, da die anderen Protokolle von den Wählleitungszugängen nicht unterstützt werden. Ein Klick auf die OK-Schaltfläche beendet die Auswahl des Netzwerkprotokolls.

Mittels Klick auf die Weiter-Schaltfläche wird das RAS-Setup fortgesetzt, Dateien werden kopiert, Bindungen überprüft und aktualisiert. Starten Sie den Computer nun neu durch Klicken auf die Neu starten-Schaltfläche.

DFÜ-Netzwerk konfigurieren

Neuen Telefonbucheintrag erstellen

Gleich nach dem Aufruf werden Sie von Ihrem neuen Führer, dem Assistenten für neue Telefonbucheinträge, mit der Meldung in Empfang genommen, daß das Telefonbuch leer ist. Quittieren Sie seine Aussage mit einem Klick auf die OK-Schaltfläche und folgen Sie seinen Anweisungen, indem Sie als Name des neuen Telefonbucheintrags z.B. CSOFT-Online-Internet eingeben und anschließend die Weiter>-Schaltfläche betätigen.

Im nächsten Fenster Server aktivieren Sie alle Kontrollkästchen, dies ist erforderlich. Klicken Sie anschließend auf die Weiter>-Schaltfläche.

Es folgt das Dialogfenster zur Eingabe der Rufnummer.

Im nächsten Dialogfenster Protokoll müssen Sie das zu verwendende Übertragungsprotokoll auswählen, auf dem die Wählleitungsverbindung beruhen soll. Die Wählleitungszugänge unterstützen das PPP Protokoll, welches aus verschiedenen Gründen am besten für dieses Benutzerservice geeignet ist. Wählen Sie also die Option PPP und klicken Sie dann auf die Weiter>-Schaltfläche.

Bei Verwendung der Wählleitungszugänge wird Ihrem Arbeitsplatzrechner bei jedem Verbindungsaufbau eine IP-Adresse zugewiesen, weshalb auch im folgenden Dialogfenster die Einstellung 0.0.0.0 beibehalten werden muß. Betätigen Sie anschließend die Weiter>-Schaltfläche.

Tippen Sie im Dialogfenster Adressen des Namens-Servers als DNS-Server auf Dynamisch. WINS wird an der nicht unterstützt, weshalb die Einstellung 0.0.0.0 im Feld WINS-Server beibehalten werden sollte. Weiter geht es mittels Klick auf die Weiter>- und Fertigstellen>-Schaltflächen. Somit ist der Assistent für neue Telefonbucheinträge am Ende seiner Dienste angelangt.

Telefonbucheintrag nachbearbeiten

Sie müssen nun die letzten Einträge, die vom bisherigen Assistenten nicht erfragt wurden, auf sich alleine gestellt durchführen (siehe Abb. Dial-Up Networking).

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Mittels Klick auf die Weiteres (More)-Schaltfläche, anschließendem Klick auf Eintrags- und Modemeigenschaften bearbeiten... (Edit entry and modem properties) dringt man nun in die Tiefen des Dialogdickichts vor. Im Register Einträge (Basic) klicken Sie auf die Konfigurieren... (Configure)-Schaltfläche, um die Modemkonfiguration zu vervollkommnen (siehe Abb. Edit Phonebook Entry - Basic).

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Um beste Performance aus dem Modem und somit aus der Wählleitungsverbindung herauszuholen, sollte im Modemkonfiguration-Dialogfenster unter Startgeschwindigkeit (bps) die höchstmögliche vom Modem und der entsprechenden Schnittstelle verkraftete Geschwindigkeit eingetragen werden. Es empfiehlt sich, zunächst die maximale Geschwindigkeit auszuwählen, die in der Liste angeboten wird; sollte ein anschließend durchgeführter Funktionstest mißglücken, kann man immer noch Schritt für Schritt reduzieren. Klicken Sie nach erfolgter Modifikation auf die OK-Schaltfläche (Modem Configuration).

Aktivieren Sie in der Folge im Register Server das Software-Komprimierung aktivieren-Kontrollkästchen, um die Übertragung noch effektiver zu gestaltet. In diesem Register sollten die Kontrollkästchen TCP/IP und Software-Komprimierung aktivieren ausgewählt sein (siehe Abb. Edit Phonebook Entry - Server).

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Server

Zur Vermeidung von Problemen wird der DNS Server Adresse dynamisch vergeben. Das dazu zu bearbeitende Dialogfenster versteckt sich im Register Server hinter TCP/IP-Einstellungen... (TCP/IP Settings). (siehe Abb. PPP TCP/IP Settings).

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Script

In den Registern Script (Script) sind keine Änderungen erforderlich.

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Sicherheit

In den Registern Sicherheit (Security) muss die Option "Beliebige Echtheitsbestätigung, auch unverschlüsselte" aktiviert sein.

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X.25

In den Registern X25 sind keine Änderungen erforderlich. Schließen Sie Nachbearbeitung des Telefonbucheintrags mittels Klick auf die OK-Schaltfläche.

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Benutzereinstellungen

Vertrauen Sie im folgenden dieser schriftlichen Wegbeschreibung. Wenn Sie andere Parameter verwenden wollen, sollten Sie das erst nach dem erstmaligen Herstellen einer Verbindung tun sonst weicht auch die Vorgangsweise beim Verbindungsaufbau und -abbau von der nachfolgend beschriebenen ab, was Konfusion hervorrufen kann.

Wahlparameter

Klicken Sie zunächst auf die Weiteres-Schaltfläche und anschließend auf Benutzereinstellungen... (User Preferences…), worauf Sie im Register Wählen (Dialing) landen. Beachten Sie bei den folgenden Einstellungen bitte, daß Modems, die für den österreichischen Markt produziert werden, eine Wahlwiederholungssperre von einer Minute aufweisen. Dies bedeutet, daß das Modem nach einem erfolglosen Wahlversuch eine Minute lang keinen weiteren Wahlversuch zuläßt. Die meisten Modems bieten aber die Möglichkeit, die Sperre der Wahlwiederholung mit einem Modemkommando aufzuheben.

Stellen Sie sicher, daß in der Auswahl Auto-Wahl nach Standort aktivieren beim angezeigten Standort in der Regel trägt dieser die Bezeichnung Neuer Standort (aktueller Standort) das Kontrollkästchen markiert ist. Dadurch wird gewährleistet, daß ein Netzwerkclient einen automatischen Verbindungsaufbau initiieren kann, sobald er auf das Netzwerk zugreift.

Im Feld Anzahl der Neuwahlversuche können Sie einstellen, wieviele Wählversuche durchgeführt werden sollen, falls alle Leitungen der entsprechenden Modemserie besetzt sind.

Das Feld Sekunden zwischen den Neuwahlversuchen betrifft sowohl die Neuwahl bei besetzter Leitung als auch die Neuwahl nach einer Trennung der Leitung durch einen Verbindungsfehler. Belassen Sie am besten die Standardeinstellung von 15 Sekunden. Wenn Sie den Wert ändern wollen, sollten Sie berücksichtigen, daß dem Modem genug Zeit gegeben werden muß, sich zwischen zwei Wahlversuchen zurückzusetzen, und daß gegebenenfalls auch die Sperre der Wahlwiederholung aktiv ist.

Im Feld Leerlaufdauer, nach der aufgelegt wird (Sek.) können Sie ein Intervall eintragen, nach dem eine Verbindung, über die keine Daten mehr übertragen werden, vom DFÜ-Netzwerk selbst beendet werden sollte. Es empfiehlt sich hier, die Standardeinstellung "0" zu lassen.

Das Kontrollkästchen Bei Verbindungsfehler neu wählen sollte aktiviert werden, da das DFÜ-Netzwerk dann im Falle einer Trennung der Leitung durch einen Verbindungsfehler automatisch versucht, die Verbindung wieder herzustellen (und zwar nach Ablauf der im Feld Sekunden zwischen den Neuwahlversuchen eingestellten Zeitspanne). Wird eine Verbindungstrennung durch den Benutzer initiiert oder nach Ablauf der Leerlaufdauer durch das DFÜ-Netzwerk selbst durchgeführt, erfolgt natürlich keine Wiederwahl.

Nebenstellenanlage

Wenn Ihr Modem an einer Nebenstellenanlage angeschlossen ist, die keinen Wählton generiert, müssen Sie noch einen größeren Umweg in Kauf nehmen, um Ihr Modem zum Wählen zu bewegen: Öffnen Sie die Systemsteuerung mittels Doppelklick auf das System- steuerung-Symbol im Arbeitsplatz-Anwendungsfenster. Anschließend öffnen Sie mittels Doppelklick auf das Modems-Symbol das Dialogfenster Eigenschaften von Modems. Sollte das angeschlossene Modem nicht ausgewählt sein, markieren Sie es. Klicken Sie anschließend auf die Eigenschaften-Schaltfläche und wechseln Sie gleich darauf ins Register Einstellungen. Deaktivieren Sie dort das Kontrollkästchen Vor dem Wählen auf Freizeichen warten.

Mittels Klick auf die Schaltfläche Erweitert... (Advanced) kommt man dann in das Fenster Erweiterte Einstellungen für Modem. In diesem kann man im Feld Weitere Einstellungen Parameter eintragen, die zusätzlich erforderlich sind, um das Modem zum Funktionieren zu bringen. Weiters kann man in diesem Fenster durch Markieren des Für Verbindung notwendig - Kontrollkästchens die Fehlerkorrektur auf der Verbindung zwischen den Modems erzwingen. Wenn Sie alle gewünschten Änderungen durchgeführt haben, klicken Sie auf die OK-Schaltfläche.

Beenden Sie nun die Modemeinstellungen mittels Klick auf die OK- und danach auf die Schließen-Schaltfläche. Anschließend können Sie auch die Systemsteuerung verlassen.

DFÜ-Netzwerkverbindung herstellen

Automatischer Verbindungsaufbau

Der automatische Verbindungsaufbau sieht folgendermaßen aus: Sobald ein Anwendungsprogramm auf das Netzwerk zuzugreifen versucht und noch keine Verbindung über das DFÜ-Netzwerk besteht, wird durch diese Anwendung automatisch ein Verbindungsaufbau in die Wege geleitet. Alle weiteren Netzwerkzugriffe ob durch das aufrufende oder andere Programme erfolgen dann über die bereits bestehende Verbindung.

Nach dem ersten Netzwerkzugriff werden Sie mit einem Dialogfenster konfrontiert, in welchem Sie Ihre Benutzerdaten eingeben müssen. Tragen Sie in das Benutzername- Feld Ihre User-ID und in das Kennwort- Feld das entsprechende Paßwort ein; achten Sie dabei bitte auf die richtige Groß-/Kleinschreibung. Wenn Sie nicht bei jedem zukünftigen Verbindungsaufbau Ihr Paßwort aufs neue eingeben wollen, sollten Sie das Kontrollkästchen Kennwort speichern aktivieren, bevor Sie auf die OK-Schaltfläche klicken.

In einem Statusfenster wird die Abwicklung des Verbindungsaufbaus mitprotokolliert. Sollte das währenddessen kurz aufflackernde Terminalfenster nicht wieder von selbst verschwinden, sondern die Meldung % Access denied anzeigen, verwenden Sie entweder eine falsche Usernamen/Paßwort-Kombination oder Ihr Account ist aus einem anderen Grund nicht mehr gültig (z.B. könnte ihr expliziter Wählleitungsaccount abgelaufen sein). In diesem Fall betätigen Sie am besten die Abbrechen-Schaltfläche und korrigieren die fehlerhaften Einstellungen.

Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde (es erscheint dazu ein Fenster), kann nun mit dem von Ihnen gewünschten Anwenderprogramm wie etwa einem WWW-Browser ungehindert auf das Netzwerk zugegriffen werden.

Manueller Verbindungsaufbau

Zusätzlich zum automatischen Verbindungsaufbau hat der Benutzer die Möglichkeit, vor dem ersten Netzwerkzugriff eines Anwendungsprogramms manuell eine Verbindung über das DFÜ-Netzwerk aufzubauen. Dazu ist es erforderlich, das DFÜ-Netzwerk zu starten und anschließend auf die Wählen-Schaltfläche zu klicken. Die weiteren Schritte sind identisch mit dem automatischen Verbindungsaufbau: Sie müssen Ihre Benutzerdaten eingeben, ... (siehe oben). Nach dem Zustandekommen der Verbindung müssen Sie dann allerdings noch den gewünschten Netzwerkklienten starten.

DFÜ-Netzwerkverbindung wieder beenden

Automatischer Verbindungsabbau

Nach dem jeweils letzten Datentransfer über eine aktive DFÜ-Netzwerkverbindung beginnt der Leerlaufzähler mit seinem Countdown. Wenn schließlich die konfigurierte Leerlaufdauer (sofern diese überhaupt konfiguriert ist) verstrichen ist, sollte die Verbindung durch das DFÜ-Netzwerk automatisch beendet werden. Dies funktioniert aber nicht immer so wie es sollte; man muß manchmal ziemlich lange warten, bis die Verbindung abgebrochen wird. Wenn Sie die dafür nötige Geduld nicht aufbringen bzw. nicht willens sind, zusätzliche Telefonkosten auf sich zu nehmen, können Sie die Verbindung aber auch manuell beenden (empfohlene Vorgangsweise).

Manueller Verbindungsabbau

Der manuelle Verbindungsabbau muß mittels der Auflegen-Schaltfläche durchgeführt werden, die jedoch in der Regel (so z.B. nach einem automatischen Verbindungsaufbau) recht gut versteckt ist. Man findet sie nur in den Anwendungen DFÜ-Netzwerk und DFÜ-Monitor, die man auf die schon bekannten Arten aufrufen kann. Der schnellste Weg zur Auflegen-Schaltfläche führt jedoch über das miniaturisierte DFÜ-Monitor-Symbol links neben der Uhr in der Task-Leiste. Mittels Doppelklick auf dieses Symbol kann man den DFÜ-Monitor öffnen, der in den Registern Status und Zusammenfassung die begehrte Auflegen-Schaltfläche anbietet. Sie können sich natürlich auch Verknüpfungen der benötigten Anwendungen auf der Arbeitsoberfläche oder im Start-Menü erstellen, um diese rascher aufrufen zu können.

Siehe auch

Windows 95 DFÜ Netzwerk Setup