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Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol.
Im Gegensatz zum POP3-Protokoll verbleiben die Mails in der Regel auf dem Mailserver, und werden nur bei Bedarf auf den Client-Rechner übertragen.
IMAP wurde mit dem Ziel entworfen, den Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen, als wenn diese sich auf dem lokalen Rechner befänden.
Ein IMAP-Server belegt in der Regel den von der IANA dafür registrierten Port 143.
Vorteile
- Zugriff von mehreren Rechnern (z. B. von der Arbeit, zu Hause, unterwegs)
- Zentrale Speicherung und Archivierung der E-Mails
- Gemeinsam genutzte Mailboxen für mehrere Benutzer möglich
- Suchen und Sortieren kann serverseitig durchgeführt werden, sodass auch Klienten mit geringer CPU-Leistung effizient große Mailboxen nutzen können
- Reduzierung des lokalen Datenvolumens, besonders wichtig für Handys u.ä.
Nachteile
- Manche Programme können ohne bestehende Internet-Verbindung nicht auf E-Mails zugreifen, da sie den "disconnected mode" von IMAP nicht unterstützen
- erhöhte Anforderung an die Leistungsfähigkeit des Servers im Vergleich zu POP3: IMAP ist im Gegensatz zu POP ein sitzungsorientiertes Protokoll, mit teilweise sehr lang bestehenden TCP-Verbindungen.
Siehe auch
Weblinks
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